Machbare Digitalkompetenz
- Wie sollen wir im digitalen Alltag mit Konzentrations- und Produktivitätsverlust, wie mit Überlastungen umgehen?
- Wann erleichtert Künstliche Intelligenz unsere Routinen, wann bringt sie Handeln zum Erliegen?
- Sollten wir uns vor Technik schützen oder ist sie der Motor für Entwicklung und Wachstum?
- Bestimmen wir selbst oder überlassen wir Algorithmen und Geräten unsere Entscheidungen?
Zwischen Faszination und Überforderung navigieren wir uns durch einen digitalen Arbeits-, Familien- und Lernalltag, in dem sich Chancen und Herausforderungen dynamisch entwickeln. In einem gemeinsamen Prozess und aus der alltäglichen Praxis heraus entwickelt Tiny Shift wirksame Neuausrichtungen für einen souveränen Umgang mit Medien und Technik. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative soziotechnische Methoden unterstützen Einzelpersonen, Unternehmen, Familien und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung machbarer Schritte auf diesem Weg. Mit Fokus auf Werten und Praktiken gibt Tiny Shift Orientierung beim schrittweisen Aufbau selbstbestimmter digitaler Routinen.

Expertise
Zu folgenden Themen bietet Tiny Shift Wissen und Unterstützung an:
- Künstliche Intelligenz
- Soziale Medien
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Plattformen für Arbeits-, Team- und Lernorganisation
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Medien- und Technikportfolios in Unternehmen, Teams oder von Einzelpersonen
- Medienroutinen im Alltag erkennen und verändern
- Werte im digitalen Raum (bspw. Effizienz, Verantwortung, Respekt)
- Digitale Selbstbestimmung und Souveränität
- Lern- und Wissensbegriffe der Gegenwart
- Kommunikations- und Handlungstheorie
- technik- und medienbezogene Krisen
Angebot
Folgende Formate passen wir bedarfsorientiert im gemeinsamen Gespräch an:
- Einzel- und Teamcoaching
- Einmalige und mehrstufige Praxisinterventionen
- Fortbildungen, Keynotes, Vorträge und Workshops
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Angebote für Unternehmen, Privatpersonen und Bildungseinrichtungen
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Begleitung und Aufarbeitung von technik- und medienbezogenen Krisen (bspw. angekündigter Amoklauf, unangemessene Inhalte)
Und so könnte eine Veranstaltung aussehen:
Impuls für einen nachhaltig produktiven Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Die KI entzaubern. Warum sich Kommunikation mit Menschen oder KI klar unterscheidet
Die intensive Nutzung einer Künstlichen Intelligenz gehört für die meisten Menschen zum beruflichen und privaten Alltag. Sie formuliert Mails vor, berät in Lebenskrisen oder erstellt Checklisten. Während die Sprachmodelle unaufhaltsam an Bedeutung gewinnen geraten wir an wichtige Fragen. Was genau bekomme ich von der KI und wie schränkt sie mich ein? Wann kann Sie mein soziales Netzwerk oder mein Team ersetzen und wann nicht? Richtig genutzt kann eine KI langfristig eine echte Unterstützung darstellen. Der Impuls hilft dabei, die Kommunikation mit und die Art der Wissensgewinnung durch eine KI differenzierter wahrzunehmen. Ein leicht verständlicher kommunikations- und handlungstheoretischer Rahmen hilft ihre Rolle im Alltag pragmatisch anzupassen. Konkrete Ansatzpunkte für einen nachhaltig produktiven Umgang runden das Angebot ab.Vier-Wochen-Experiment für Teams
Insta nur auf dem Flur. Konzentrationsgewinn im digitalen Arbeitsalltag
Die Psychologin Gloria Mark hat die Konzentrationsfähigkeit am Bildschirmarbeitsplatz erforscht. 47 Sekunden waren es 2020, im Jahr 2012 waren es noch 75 Sekunden, 2004 immerhin 2,5 Minuten. Der Zusammenhang zur Medien- und Techniknutzung ist augenfällig. Zahllose Informationen und Reize strömen auf uns ein und überfrachten. Dieses Experiment begleitet Teams oder Einzelpersonen, die ihre Konzentrationsroutinen kritisch reflektieren, verstehen und neu ausrichten möchten. Zunächst werden individuelle Herausforderungen ermittelt, ein persönliches Ziel vereinbart und dann eine differenzierte Methode der Selbstbeobachtung vermittelt. Weitere Termine adressieren Momente der Frustration, der Erkenntnis wie der Umstellung und begleiten so eine langfristige Neuausrichtung.Interaktiver Workshop für Lehrkräfte & für Unternehmen
TikTok und Amok.
Krisen im Unterrichtsalltag ansprechen
Die interaktive Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, die im Schulalltag mit den zunehmend ambivalen-ten Folgen intensiven Medienkonsums konfrontiert sind. Im Fokus steht ein Extrembeispiel: SuS kündigen Amokläufe an, Grund kann ein „Prank“ oder eine individuelle Krise sein. Wie kann in kleinen Gruppen eine solche Situation benannt, wie können SuS in die Verantwortung genommen und dabei grundlegende Werte gefestigt werden? Der Workshop bietet entlang des Beispiels eine fundierte, praxisnahe Einführung in Dynamiken und alltägliche Bedeutung von TikTok sowie ein professionelles Rüstzeug für einen souveränen Umgang mit Krisenmomenten. Ziel der Veranstaltung ist es, am Beispiel „TikTok und Amoklauf“ einen anwendbaren Gesprächsverlauf zu simulieren, der an der Kernaufgabe der werteorientierten Vermittlung von Lern- und Wissenskompetenzen ausgerichtet ist.Eltern-Kind-Workshop
Erst klettern, dann zocken. Medien- und Technikverhandlungen in der Familie
In der Familie prallen unterschiedliche Erwartungen an Mediennutzung, Freizeitgestaltung und Selbstständigkeit aufeinander. Eltern sorgen sich ggf. um mögliches Suchtverhalten, Kinder wünschen sich „erwachsene“ Technik aber auch mehr Aufmerksamkeit. Alltägliche Aushandlungen sind schwierig, aber unvermeidbar. Der ganztägige Workshop unterstützt Familien in der Einübung von Routinen für medien- und technikbezogene Absprachen. Er verbindet Spaß bei gemeinsamer Aktivität mit reflektierenden Gesprächsphasen, um Eltern und Kinder in diesem Prozess zu unterstützen. Anhand konkreter Situationen, spielerischer Übungen und eines praxisnahen Leitfadens lernen Familien, tragfähige Regeln zu vereinbaren und gemeinsam zu prüfen. Das Ziel: klare Prioritäten, ein produktiver Abgleich von Bedarfen und ein souveräner Umgang mit Medien im Familienalltag.

Prozess
Grounding
im AlltagJede Zusammenarbeit startet und endet mit Ihrem persönlichen Arbeits-, Lern- oder Familienalltag und verankert Tiny Shifts genau dort. Technik- und Medienkompetenz ist nicht gleich Wissen zu Algorithmen oder Datenschutz. Entscheidend ist der konkrete Alltag mit Medien und Technik.
Soziotechnische
MethodenInteraktive Methoden unterstützen bei der Suche nach den für Sie genau richtigen Tiny Stifts. Sozialwissenschaftliche Studien bieten einen reichen Fundus an solchen Methoden, um den Umgang mit Technik und Medien im Alltag besser zu verstehen.
Theorie
Kleine, schaffbare Einblicke in sozialwissenschaftliche Theorie zeigen, warum Tiny Shifts zu mehr digitaler Souveränität führen. Wir nähern uns faszinierenden Kerngedanken, manchmal älteren, manchmal neueren Datums, um Ihr Verständnis zu vertiefen.
Aktuelle
ForschungTechnik- und Medienkompetenz sind ein spannendes und wachsendes Thema in den Sozialwissenschaften, in der Psychologie und den Computerwissenschaften. Ich unterstütze Ihre Tiny Shifts mit Einblicken in aktuelle, manchmal überraschende Forschungsergebnisse.
Veränderung
Menschen sind Gewohnheitstiere. Veränderungsprozesse, und seien sie noch so klein, können Frustration auslösen. Tiny Shift kalkuliert Momente der Anstrengung und Überwindung ein, macht sie gezielt zum Thema und gestaltet sie schaffbar.
Interaktiv
und iterativDreh- und Angelpunkt der Arbeit von Tiny Shift ist das aktive und engagierte Gespräch im Coaching. Aufmerksam und anschaulich werden Theorie, Methoden, Forschung in Ihrem Alltag verankert und Etappen im iterativen Lern- und Anwendungsprozess anwendungsorientiert begleitet.
Tiny Shifts
Tiny Shift legt die Grundlagen für mehr digitale Souveränität im Alltag. Über Protokolle und Selbstbeobachtungen von Teilnehmenden an mehrwöchigen Experimenten mit Interventionen und Einkaufsapps lässt sich nachzeichnen, wie diese schrittweise entsteht. urbaner Lebensstil, Familienalltag, technografische Miniatur mit Einkaufapps,
Männlicher Teilnehmer
Intervention über vier WochenWeibliche Teilnehmerin
Beobachtung über vier Wochen
Biografie

Dr. Johanna E. Möller
Ich bin Mediensoziologin mit einem Hintergrund in der Privacy- und Medienpraxisforschung. Ich habe umfangreiche Erfahrung in Wissenschaft und Lehre (inkl. Lehrkräfteausbildung und Staatsexamen). Interdisziplinär geprägt und verankert in den Kommunikations- und Medienwissenschaften, pflege ich aktive inhaltliche und personellen Verbindungen in die IT wie die Soziologie. Meine Expertise im Feld der Medienkompetenz verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und qualitative Methoden, die einen Zugang zu den Realitäten des Medienalltags ermöglichen. Dazu gehört auch klassische sozialwissenschaftliche Theorie, die spannende Einblicke in Kommunikation und Handeln im Zeitalter künstlicher Intelligenz liefert. Anders gesagt, ich erkläre Max Weber einfach und verständlich, weiß aber auch wie sich ChatGPT entwickelt. In Veranstaltungen erleben Sie das über meine kommunikative und offene Art.